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Lithium-Ionen-Akkus: Gefahren & Schutz

Feuerlöscher 12.02.25

Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen bei Lithium-Ionen-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus sind in vielen Geräten wie Smartphones, Laptops und Elektroautos weit verbreitet. Sie sind leistungsstark und langlebig, aber sie können auch gefährlich sein. Wenn sie beschädigt werden oder falsch behandelt werden, können sie überhitzen und sogar explodieren.

Brandgefahr

Die Hauptgefahr bei Lithium-Ionen-Akkus ist die Brandgefahr. Wenn ein Akku überhitzt, kann er sich entzünden und einen Brand verursachen. Brände von Lithium-Ionen-Akkus sind schwierig zu löschen, da sie sehr heiß brennen und spezielle Löschmittel erfordern.

Ursachen für Brände

Es gibt verschiedene Ursachen für Brände von Lithium-Ionen-Akkus. Dazu gehören:

  • Überladung: Wenn ein Akku überladen wird, kann dies zu einer Überhitzung führen.
  • Kurzschluss: Wenn die positiven und negativen Elektroden eines Akkus kurzgeschlossen werden, kann dies zu einem Brand führen.
  • Beschädigung: Wenn ein Akku beschädigt wird, kann dies dazu führen, dass die Elektroden kurzgeschlossen werden oder dass der Akku überhitzt.
  • Alterung: Wenn ein Akku alt wird, kann er an Leistung verlieren und anfälliger für Überhitzung werden.

Sicherheitsmaßnahmen

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um die Brandgefahr von Lithium-Ionen-Akkus zu verringern. Dazu gehören:

  • Verwende nur hochwertige Akkus von einem vertrauenswürdigen Hersteller.
  • Lade deine Akkus nur mit dem mitgelieferten Ladegerät auf.
  • Bewahre deine Akkus an einem kühlen und trockenen Ort auf.
  • Schütze deine Akkus vor Beschädigungen.
  • Ersetze alte oder beschädigte Akkus.
  • Entsorge deine Akkus ordnungsgemäß.

Was tun, wenn ein Akku brennt?

Wenn ein Akku brennt, solltest du Folgendes tun:

  • Ruhe bewahren und sofort die Feuerwehr über 112 alarmieren.
  • Personen im Umfeld warnen und den Gefahrenbereich verlassen.
  • Türen zum Brandraum schließen, sofern dies gefahrlos möglich ist.
  • Rauch und austretende Gase nicht einatmen. Bei Lithium-Ionen-Akkus können giftige und reizende Stoffe entstehen.
  • Eigene Löschversuche nur bei kleinen Entstehungsbränden und ohne Eigengefährdung unternehmen.
  • Wasser kann zur Kühlung geeignet sein, sofern ein sicherer Einsatz möglich ist und keine elektrische Gefährdung besteht. Entscheidend ist eine intensive und länger andauernde Kühlung, da sich der Akku erneut entzünden kann.
  • Den Akku nicht anfassen, bewegen oder ins Freie tragen, wenn er bereits stark erhitzt ist, raucht oder brennt.
  • Nach einem scheinbaren Löscherfolg Abstand halten. Lithium-Ionen-Akkus können sich auch zeitverzögert erneut entzünden.

Bei größeren Akkus, Batteriespeichern, E-Bikes, E-Scootern oder Elektrofahrzeugen sollten Löschmaßnahmen grundsätzlich der Feuerwehr überlassen werden.

Zusammenfassung

Lithium-Ionen-Akkus sind bei sachgemäßer Nutzung grundsätzlich sicher. Beschädigungen, falsches Laden oder starke Erwärmung können jedoch zu Bränden führen. Achten Sie deshalb auf Warnzeichen wie Aufblähungen, ungewöhnliche Wärmeentwicklung, Gerüche, Zischgeräusche oder Rauch und verwenden Sie betroffene Akkus nicht weiter.

Im Brandfall gilt: Personen warnen, den Gefahrenbereich verlassen, Türen schließen und sofort die Feuerwehr unter 112 alarmieren. Eigene Löschversuche sollten nur bei kleinen Entstehungsbränden und ohne Eigengefährdung erfolgen. Da sich Akkus nach einem vermeintlichen Löscherfolg erneut entzünden können, ist eine wirksame und länger anhaltende Kühlung besonders wichtig.